
Das Naturschutzgebiet liegt in der südlichen Oberrheinebene – zwischen Freiburg und Offenburg, überwiegend auf der Gemarkung der Gemeinden Kappel-Grafenhausen, Rust und Rheinhausen.
Aus historischen Gründen befinden sich jedoch 997 ha im Eigentum der französischen Gemeinde Rhinau. Die westliche Grenze des Naturschutzgebietes liegt teilweise in der Rheinmitte. Dort grenzt es an das französische Schutzgebiet Réserve naturelle de l'Ile de Rhinau.
Der Taubergießen hat eine Nord-Süd-Ausdehnung von mehr als 12 km. Die größte Breite beträgt etwa 2,5 km. Etwa 60 % des Areals sind mit Wald bestückt, der Rest wird landwirtschaftlich als Grünland genutzt.
Die weitläufige Landschaft ist von Wasserläufen durchzogen, die von Wasservögeln als Rast- und Brutplatz benutzt werden. Es zeichnet sich aus durch eine enorme Artenvielfalt – selbst seltene Orchideen gedeihen hier.
Der Taubergießen ist ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer und Radfahrer, die auf beschilderten Rundwegen die Natur erkunden können.
Taubergiessen